Lüneburg. Sie strahlten mit der Sonne um die Wette: Fynn Lukas Kunz und Greta Engelfried flanierten am Montag gut gelaunt durch die Lüneburger Altstadt.

Der Adendorfer und die 21-Jährige lernten sich im Fernsehen kennen: Als Teilnehmer der Kuppelshow „Love Island“ verpassten sie knapp den Sieg (Lünepost berichtete). Während das Siegerpaar schon wieder getrennt sein soll, scheinen die beiden die Liebe tatsächlich gefunden zu haben. Das konnte am Montag jeder beobachten, der die beiden beim Bummel durch die Altstadt sah. Denn Greta fühlte sich sichtlich wohl an der Seite ihres charmanten Stadtführers. „Lüneburg erinnert mich irgendwie an Amsterdam“, schwärmt Greta. Aus dem vier Bahnstunden entfernten Bad Homburg war sie für ein langes Wochenende in die Hansestadt gekommen. Auch Fynn war schon bei ihr zu Hause.

Zwischen den beiden hatte es Mitte März ziemlich schnell in der Love-Island-Villa auf Teneriffa gefunkt. „Sagen wir mal, die Chemie stimmte sofort bei uns“, erzählt der 23-Jährige lächelnd. Von Liebe mögen beide (noch) nicht so gerne sprechen, von Verliebtheit hingegen schon: „Ja, wir sind viel zusammen und versuchen gerade, uns so oft wie möglich zu besuchen“, ist sich das Pärchen einig.

Natürlich stand bei Gretas erstem Lüneburg-Besuch auch ein Kennenlernen mit Fynns Mutter auf dem Programm. Aufgeregt sei sie nicht gewesen: „Ich bin nicht der nervöse Typ. Ich war eher entspannt und habe mich auf das Treffen gefreut“, verrät die Industriekauffrau. Man sei direkt vertraut miteinander gewesen, als würde man sich schon ewig kennen. Ähnliches fühlen auch Fynn und Greta, die sich ohne Kameras und Beobachter ja gerade erst richtig kennenlernen.

Seit der RTL2-Show kennt man ihre Gesichter: „Ihr seid doch ‚Feta‘ von ‚Love Island‘, oder?“ fragt ein junger Mann, als die beiden mit der LP-Redakteurin durch die Lüneburger Altstadt bummeln. Dass sie für Erinnerungsfotos posieren müssen, wie jetzt für die Freundin des jungen Mannes, passiert den beiden in letzter Zeit häufiger.

Auch bei seiner Arbeit in einer Lüneburger Boutique wurde Fynn gerade erst wieder um Autogramme gebeten: „Das ist schon ungewohnt und komisch.“ Anfragen über Kooperationen auf ihren Social-Media-Seiten für Fashion- oder Fitnessprodukte brechen gerade regelrecht über die beiden herein. Kein Wunder, schließlich liegen ihre Follower-Zahlen bei Instagram längst im sechsstelligen Bereich. Verträge haben sie aber noch keine abgeschlossen. „Das ist natürlich alles toll, aber wir haben beide auch Jobs und müssen erstmal gucken, was machbar ist und was wir auch vertreten möchten und können.“ Fynn Kunz und Greta Engelfried unterstützen und beraten sich gegenseitig: „Wir sitzen in einem Boot, vertrauen uns und besprechen alles gemeinsam – das ist toll.“

Ob sie traurig sind, dass es in der Show nur für Platz zwei gereicht hat? „Ja“, sagen sie, denn ihre Gefühle und ihre Geschichte seien echt und darum würde es bei „Love Island“ ja gehen. Beim Gewinnerduo, das mit seinem Sieg 50.000 Euro an Preisgeld abräumte, soll laut Klatschmagazin Promiflash der Haussegen schief hängen. Aber wie sagt man so schön: „Pech im Spiel, Glück in der Liebe.“