Reppenstedt. Am 21. März, ist der Welttag des Down-Syndroms. Er wird genau an diesem Datum begangen, weil bei Menschen mit dem Down-Syndrom das 21. Chromosom dreimal vorhanden ist.

Auch der sechs Monate alte Tamino Reinecke aus Reppenstedt ist betroffen. Seine Eltern haben während der Schwangerschaft bewusst auf einen Bluttest verzichtet, mit dem man das Syndrom schon vor der Geburt hätte feststellen können. „Das Ergebnis hätte nichts geändert, wir wollten unser Baby so oder so“, erzählt Taminos Mutter Laura Reinecke. So erfuhren sie und ihr Mann erst ein paar Tage nach der Geburt, dass ihr Sohn das Down-Syndrom hat.
„Mit der Diagnose konnten wir gut umgehen, doch das Schlimmste waren und sind die Reaktionen einiger Menschen“, erzählt die junge Mutter. So hat sie erlebt, dass viele noch immer nicht mit Menschen mit Down-Syndrom umgehen können und dass es leider völlig empathielose Ärzte gibt.

Die Lünepost hat Familie Reinecke in Reppenstedt besucht. Wie es dem kleinen Tamino geht, warum seine Mutter ihm sogar eine Zukunft in der Raketenforschung zutraut – und welche unglaublichen Aussagen sie schon hören musste, lesen Sie in der Ausgabe vom 20. März 2019.