Verloren im Funkloch

Auf der Suche: Dorian Völker (19) und Isabell Möller (18) aus Lüneburg ärgern sich öfter über Funklöcher: „Am Kurpark-Ententeich gibt es z. B. gar kein Netz. Auch in der Haagestraße in der Stadt ist der Empfang schlecht. Das nervt!“ Foto: sst

Landkreis. Als am Dienstagvormittag, 6. März, aufgrund eines Defektes bei der Lünecom die Telefone in vielen Ämtern der Stadt Lüneburg und auch bei Lünepost und Landeszeitung ausfielen, waren manche ganz schön hilflos.

Das Leben mit Telefon und Internet ist heute einfach selbstverständlich. Zum Glück für die meisten war das Netz nach wenigen Stunden wieder da und sie konnten weitersurfen und telefonieren.

Im Mobilfunknetz sind Aussetzer nichts Ungewöhnliches. Denn auch 25 Jahre, nachdem das Handy seinen Siegeszug angetreten hat, gibt es noch überraschend viele Löcher im Netz.

Gespräche reißen plötzlich ab, das Surfen im Internet ist mancherorts schlicht unmöglich. Dabei werben die Mobilfunkkonzerne mit einer Netzabdeckung von nahezu 99 Prozent in besiedelten Regionen. Kann das stimmen?

Eine kleine Spontan-Umfrage bei der LP zeigt: Beinahe jeder kennt Orte ohne Handynetz. Oder Straßen, in denen man mit seinem Handy vor die Tür gehen muss, weil drinnen das Netz einfach zu schwach ist.

Wie ist es bei Ihnen, liebe Leser? Nennen Sie uns Ihre Funk­löcher in der Region. Mehr dazu steht in der LÜNEPOST vom 7. März 2018.