Verpackungsgesetz verwirrt: Ist das Pfand oder kann das weg?

Am Getränkeregal müssen Kunden die Etiketten der Flaschen nun genau studieren. Foto: sst

Landkreis. Bisher galt: Acht Cent für die Bierflasche, 15 Cent für die Mehrweg-Wasserpulle und 25 Cent für die Getränkedose oder die Einwegflasche.

Seit dem 1. Januar ist das ohnehin schon spezielle deutsche Pfandsystem noch um einiges komplexer geworden. Jetzt ist auch für Einweg-Verpackungen Pfand zu zahlen, die mit Kohlensäure versetzte Fruchtnektare enthalten. Es geht noch komplizierter, denn auch Mischgetränke mit einem Molkeanteil von mindestens 50 Prozent sind pfandpflichtig. Verbraucher müssen neuerdings genauer auf die Herstellerangaben achten, damit es an der Kasse keine Überraschung gibt.

Unklarheiten soll ein weiterer Punkt des neuen Verpackungsgesetzes beseitigen: Denn seit Jahresbeginn sind Getränke- und Supermärkte verpflichtet, am Regal gut sichtbar zu kennzeichnen, wo Einweg- und wo Mehrwegflaschen stehen.

Aber sind die hiesigen Händler schon so weit? Die Lünepost hat sich umgeschaut. Ergebnisse in der LP vom 5. Januar.