Barendorf. „Er war unser Liebling“, sagt Ilona Kniestädt beim Treffen mit der Lünepost und schlägt die Hände vors Gesicht. Sechs Tage ist es her, dass ihr Dackelmischling Snoopy überfahren wurde. Sechs Tage, die sie und ihre Familie – die vier Kinder und der Ehemann – im Schock verbracht haben.

„Es fühlt sich wie ein Albtraum an“, sagt die 50-Jährige. Denn die Umstände, unter denen das zehnjährige Hündchen zu Tode gekommen ist, sind traumatisch. Ilona Kniestädt ging mit Snoopy Gassi und war schon auf dem Rückweg nach Barendorf. Sie überquerte eine Straße, ein dunkler VW Passat fuhr sehr zügig an den Überweg heran. Snoopy war nicht mehr so flink wie ein junger Hund und auf einem Auge blind. „Ich hatte ihn an der Leine, bekam ihn aber nicht schnell genug von der Straße“, sagt die Barendorferin. Den Fahrer – er hielt kurz an – beschreibt sie als ca. 70 bis 80 Jahre alt, mit Vollbart. „Ich glaube, es war ein Uelzener Kennzeichen“, meint Kniestädt, „und die letzten beiden Ziffern waren acht und null.“ Der Mann fuhr einfach weiter, während Snoopy starb.

„Wir hoffen auf die Leser der Lünepost“, sagt Polizeisprecher Kai Richter, „vielleicht kennt jemand den Mann.“  Mehr zu dem tragischen Unfall lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom 23. Oktober.