Lüneburg. „Mit der Stolperstein-Aktion des Künstlers Gunter Demnig wird an die Opfer der NS-Zeit erinnert“, erklärt Maren Hansen, Vorsitzende der Lüneburger Geschichtswerkstatt. Steine aus Messing, versehen mit Namen und Daten, werden vor Wohn- oder Arbeitsorten in den Boden eingelassen.

Im November sollen 13 neue Stolpersteine in Lüneburg verlegt werden. Darunter auch Steine von Euthanasie-Opfern, die man während des dritten Reiches in Lüneburg umbrachte.

Die Biographien der Opfer werden dokumentiert, doch zu zwei Kindern hat Dr. Carola Rudnick, Leiterin der Euthanasie-Gedenkstätte, nur wenige Informationen. Sie hofft, über die LÜNEPOST Angehörige oder Nachbarn zu finden, die Inge Roxin und Mariechen Petersen kannten. Mehr zu den beiden in der LP vom 17. April.