Lüneburg. Als im März 2020 der Lockdown kam, gehörten Restaurants und Kneipen zu den größten Leidtragenden der Coronakrise. Wochenlang konnten Wirte ihre Lokale überhaupt nicht öffnen. Dann gab‘s den vorsichtigen Neustart mit Lieferservice und To-go-Angeboten. Zur „richtigen“ Wieder­eröffnung Mitte Mai 2020 hatte sich die Gastronomie
u. a. mit Spuckschutzwänden, Namenslisten oder ausgehängten QR-Codes zur Kontaktnachverfolgung auf die Pandemie eingestellt.

Heute gilt in den meisten Lokalen die vom Land vorgeschriebene 3G-Regel, einige Wirte setzen aber auch schon länger auf 2G. Was so konsequent klingt, bringt aber auch nur bedingt Sicherheit. So zeigt der aktuelle Fall der Bar Havn am Lüneburger Stintmarkt, dass das Virus auch in 2G-Lokalen auftauchen kann.

Unabhängig vom dortigen Corona-Ausbruch hat die Lünepost in den vergangenen Tagen diverse Kneipen, Cafés und Bars besucht. Wir wollten herausfinden, wie gewissenhaft sich das Personal an die Vorschriften hält. Wird wirklich jeder Gast auf seinen Impf­status kontrolliert? Werden die Testergebnisse verlangt? Wird der Besuch zum Beispiel in der Luca-App dokumentiert? Oder ist mit der Zeit der „Corona-Schlendrian“ eingekehrt?

Die Ergebnisse des „Undercover-Einsatzes“ lesen Sie in der Lünepost vom 17. November 2021.