Lüneburg. Das hat Lüneburg noch nicht erlebt! Am Samstag kommt zum ersten Mal eine Wrestling-Veranstaltung in die Hansestadt. „European Professional Wrestling“ (EPW) heißt die Liga, die ab 19 Uhr in der Ritterakademie gastiert.

Wrestling ist eine Schaukampf-Sportart, die in den 1980er und 1990er Jahre im Zuge der „WrestleMania“ ihre Glanzzeiten erlebte, davor auch als „Catchen” bekannt war. Bis heute hat Wrestling viele Fans. Erst am Sonntag feierte die weltweit größte Wrestling-Liga WWE in Leipzig ihr Deutschland-Comeback.

Vor allem in der deutschen Szene verwurzelt ist die EPW von Veranstalter André Steinblock. Er ist in Radbruch zu Hause, mit Wrestling-Events seit vielen Jahren vor allem in Bremen vertreten. „Ich bin da familiär reingewachsen. Mein Vater war ein bekannter Wrestler, die Serie sehr auf ihn ausgerichtet“, erinnert er an Eddy „The Big German“ Steinblock.

Jetzt also das erste „Heimspiel” in der Ritterakademie. „Eine schöne Location im Herzen der Stadt. Wir wollten nicht in irgendeine Sporthalle”, betont Steinblock. Sein Eindruck aus den Kontakten vor der Lüneburg-Premiere: „Die Leute sind überrascht, davon zu hören. Es gibt eine positive Grundstimmung.” Er verspricht „die Stars der deutschen Wrestlingszene“, zudem starke Nachwuchswrestler.

„Der Abend vereint Entertainment, sportliche Höchstleistung und auch Comedy – das ist etwas für die ganze Familie”, ist Steinblock überzeugt.

Er kennt auch die treuesten Fans und weiß: „Manche, die sonst in Bremen in der ersten Reihe sitzen, sind auch jetzt dabei. Es kommen auch Leute aus dem Ruhrgebiet, sogar aus Baden-Württemberg.” Sie lockt die besondere Mischung aus Sport, Show, Action und Drama: „Wir können mit jedem Match eine Geschichte erzählen, das muss man erlebt haben”, wirbt Steinblock.

Highlight des Abends wird der ECW-Titelkampf zwischen dem amtierenden Champion Carnage und dem „King of Smokestyle“ Bobby Gunns, zwei der besten Wrestler Deutschlands.