Lüneburg. „Momentan läuft alles noch nach Drehplan“, erzählte Dieter Zurstraßen, Produktionssprecher der Lüneburger Telenovela „Rote Rosen“, am Dienstagnachmittag.

Aber nicht mehr lange! Denn gerade hatte Produzent Emmo Lempert mitgeteilt: „Wir drehen noch bis Freitag und pausieren dann.“ Zum Glück sei noch niemand infiziert und müsse in Quarantäne. Er betonte: „Aktuell haben wir alle vorgegebenen Maßnahmen und mehr im Dreh umgesetzt.“

Was Zurstraßen unterstrich: „Überall am Set, in den Gängen und auf den Toiletten stehen Desinfektionsbehälter – nicht erst jetzt, sondern schon lange!“

Besonders beunruhigt ist Zurstraßen nicht: „Wir haben einen Vorlauf von acht bis zehn Wochen, also schon die Folgen bis ungefähr Ende Mai im Kasten“, weiß er. Sollte die Drehpause zum Beispiel zwei Wochen dauern, wäre das gar kein Problem. „Nur unser Sicherheitspolster ist dann etwas kleiner“, sagt er. Denn wirklich viel Vorlauf brauche die Produktion nicht.

Da schon während der Aufzeichnung ein Rohschnitt angefertigt werde, müsse anschließend nur noch an der Feinjustierung, Musik und eventuellen Effekten gearbeitet werden. „Spätestens nach einer Woche ist die Folge fertig.“ Die ausgefallene Drehzeit könnte in der dreiwöchigen Sommerpause nachgeholt werden.

Aber, wie auch Lempert sagt: „Nach unserer jetzigen Planung können wir ohne Unterbrechung auf Sendung bleiben.“