Lüneburg. Die Senkungsschäden am Ochtmisser Kirchsteig in Lüneburg sind massiv. Um bis zu 23,9 Zentimeter ging es dort auf einigen Grundstücken im vergangenen Jahr in die Tiefe. Um die Dimensionen deutlich zu machen, zeigen wir diesen Wert auf dem Maßband in Originalgröße links.

Insgesamt haben die Senkungen in den vergangenen 15 Jahren die Zwei-Meter-Marke längst überschritten. Dass einige Häuser überhaupt noch bewohnbar sind, grenzt fast schon an ein Wunder.

Verantwortlich für die Senkungen ist die 1980 geschlossene Saline unter der Hansestadt. Sie hatte Lüneburg einst reich gemacht und macht nun immer wieder Hausbesitzer arm. In der Frommestraße und in der Egersdorffstraße mussten in ähnlichen Fällen schon Häuser abgerissen werden.

Pech für die Eigentümer: Einen Anspruch auf Entschädigung haben sie nicht.

Droht das nach den neuesten Messungen auch am Ochtmisser Kirchsteig? Was Stadt und Experten meinen, steht in der Lünepost vom 13. Januar – und natürlich im E-Paper.