Lüneburg. „Lüneburg mit seinen alten Häusern ist total schön. Aber in Ruhe genießen kann man den Anblick nicht, weil man sich nirgendwo hinsetzen kann“, sagt Antje W. aus Leipzig enttäuscht.

Die Rentnerin ist für einen Tagesausflug mit dem Bus nach Lüneburg gekommen. Nach einer Stadtführung will sie die Kulisse eigentlich bei einem Eis auf dem Markt genießen. „Aber hier gibt es ja kaum Sitzmöglichkeiten. Und die paar Bänke sind total verschmutzt“, klagt sie.

Bei der Stadt kennt man das Problem: Mehrere Hundert Sitzbänke in Parks, an Plätzen und Straßen betreuen die Mitarbeiter der AGL. Sie bekommen es mit vielen Schadens- oder Verschmutzungsanzeigen zu tun. „Das können Graffitis sein, Essensreste, leere Flaschen und sonstige Abfälle – oder auch mutwillige Zerstörungen und Vandalismus“, berichtet Oliver-Martin Freese, zuständiger Abteilungsleiter bei der AGL.

Seine Mitarbeiter hätten auch „schon erlebt, dass Bänke im Ganzen verschwinden, abmontiert und wegtransportiert oder sogar in der Ilmenau versenkt wurden.“

Auch ist die Haltbarkeit von Bänken begrenzt. Laut Stadt halten Bänke  von guter Qualität zehn Jahre, etwas schlechtere Qualitäten drei bis vier Jahre. Die meisten Bänke in Lüneburg seien von guter Qualität.grob geschätzt von guter Qualität zehn Jahre, etwas schlechtere Qualitäten drei bis vier Jahre. Die meisten Bänke in Lüneburg seien von guter Qualität.

Eine Bildergalerie mit Lüneburger Bänken und die Erklärung, warum man mit Reparaturen kaum hinterher kommt, sind in der LÜNEPOST von Mittwoch zu finden.