Bardowick. Der Landwirt Dietmar Schröder ist entsetzt und wütend: Auf seinem Waldgrundstück bei Bardowick hat ein Unbekannter in der vorigen Woche tonnenweise Bauschutt illegal entsorgt.

Im Brietlinger Forst, wo man vom Brietlinger Weg aus gemütlich spazieren gehen oder ausreiten kann, liegen zwischen Tannen und Fichten zertrümmerte Ziegelsteine, Teppichreste, zerschlagene Boden- und Wandfliesen, Stromkabel, Steckdosen und anderer Elektroschrott. Dazu zerschlagenes Porzellan, altes Geschirr, Betonplatten, ein Telefon aus den Siebzigern, Schamottsteine und große Teile eines alten Kachelofens. Sogar ein Lockenstab liegt im Trümmerhaufen.

„Da hat wohl jemand sein Haus renoviert und sein altes Bad samt Küche einfach entsorgt“, vermutet Dietmar Schröder. Er schimpft: „Eine Sauerei ist das – wer macht denn so was? Die Bardowicker Mülldeponie ist doch nur 500 Meter Luftlinie entfernt von hier!“

Der Landwirt vermutet einen Müllsünder, „der vielleicht vorher bei der Deponie gewesen ist, aber für seinen Bauschutt kein Geld ausgeben wollte und dann den Wald als Müllplatz genommen hat“.

Mehr über die unerlaubte Schutthalde und warum Bauer Schröder vielleicht sogar auf den Entsorgungskosten sitzen bleibt steht in der LÜNEPOST von Mittwoch.