Brummis brettern durch Amelinghausen

Lärm und Abgase: Amelinghausen ist als Erholungsort staatlich anerkannt. Darüber können die Anwohner der vielbefahrenen Bundesstraße 209 nur lachen. Sie leiden unter dem lauten und stinkenden Durchgangsverkehr. Foto: jeb

Amelinghausen. „Wenn ich am Morgen die Fenster öffne, um zu lüften, ziehen nur die Abgase in die Wohnung“, ist ein Amelinghausener verzweifelt. Er wohnt direkt an der B 209, der Ortsdurchfahrt. Als direkte Verbindung zwischen Lüneburg und der A 7 wird sie von besonders vielen Auto- und Lasterfahrern genutzt.

„Ab 5 Uhr geht es morgens mit den Lkws los“, klagt der Anwohner, „dann folgen die Handwerker und um 7 Uhr setzt sich der Berufsverkehr in Bewegung.“

Für einige Bürger der „Heide-Metropole“ passt das nicht mit dem Prädikat „staatlich anerkannter Erholungsort“ zusammen, das die Gemeinde schon lange trägt.

Die Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Kalisch kennt das Problem, ihr Büro im Rathaus liegt ebenfalls dicht an der Bundesstraße. Da eine Gemeinde bei einer Bundesstraße aber nicht viel entscheiden kann, stehe sie im regen Austausch mit den hiesigen Bundestagsabgeordneten.

Was sie zu den bretternden Brummis im Erholungsort sagt, steht in der LÜNEPOST vom 14./15. April 2018.