Eier aus der Region sind giftfrei

Jochen und Hilke Hartmann vom Hof Hartmann aus Rettmer garantieren unverseuchte Eier.

Landkreis. Eine Schlagzeile klingt bedrohlicher als die vorherige: Rund um den Eierskandal gibt‘s seit über zwei Wochen täglich neue Hiobs­botschaften. Zehn Millionen verseuchte Eier sollen in den Handel gelangt sein. Kann man überhaupt noch Eier kaufen? 

Fipronil heißt das Gift, das in den Eiern gefunden wurde. Es wird eingesetzt zum Beispiel bei Haustieren gegen Milben und Läuse. Bei Tieren, die Lebensmittel produzieren, ist es nicht erlaubt. Trotzdem ist genau das passiert – Hühnerställe wurden mit Fipronil desinfiziert, die Hühner nahmen es über die Haut, beim Einatmen, beim Herumpicken auf, es reicherte sich in ihren Körpern an und gelangte so in die Eier. Schuld war die Verwendung des Mittels Dega-16. Das homöopathische Mittel aus ätherischen Ölen sollte eigentlich harmlos sein – doch es war illegalerweise und ohne Wissen der Landwirte mit Fipronil vermischt. Es gibt Stimmen, die sagen, die verblüffende Wirksamkeit hätte die Verwender misstrauisch machen können. Hat sie aber nicht.

 

Wie kann man als Käufer sicher sein, dass Eier nicht verseucht sind? Alle Eiproduzenten aus der Region wurden überprüft – mit bestem Ergebnis. Ausführlicher Bericht zum Thema in der LÜNEPOST vom 9. August.