Knöllchen-Chaos

Seit Jahrzehnten parkt Thomas Daratha vor seinem Haus in der Töbingstraße – und seit zwei Wochen kassiert er genau dafür Strafzettel. Foto: karo

Lüneburg. „Ich wohne seit 26 Jahren in der Töbingstraße“, erzählt Thomas Daratha. Seit dieser Zeit stellt er eines seiner beiden Autos auf die hauseigene Auffahrt, das andere vor der Haustür an die Straße. Das war nie ein Problem.

Jetzt ist es eins: „Seit zwei Wochen bekommen wir plötzlich Strafzettel fürs Parken.“ Er zeigt zwei Knöllchen, eines ist mit einer zu engen Straße begründet, das andere mit „Parken auf der linken Seite“ in der Einbahnstraße. „Ich habe noch nie in der ganzen Zeit auf der linken Seite geparkt“, beteuert Daratha, „das macht hier niemand, das ist auch gar nicht möglich, denn dann kommt tatsächlich niemand vorbei.“

Doch die „Engstelle“ als zweite Begründung hat es in sich: „Die Straße ist doch nicht plötzlich enger geworden. Warum bekommen wir jetzt diese Strafzettel? Auch andere Anwohner haben plötzlich diese Tickets bekommen“, weiß der Lüneburger.

Was steckt hinter dem Knöllchen-Chaos? Die Lünepost sah sich vor Ort um, sprach mit Anwohnern – und hätte fast selbst einen Strafzettel kassiert. Mehr zu dem Knöllchen-Chaos lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom 12./13. September.