Lüneburg. Seit 2014 ist der Lüneburger SK Hansa heimatlos. Damals musste der Klub nach der Insolvenz des „alten“ LSK die traditionsreiche Heimstätte im Lüneburger Wilschenbruch räumen. Seitdem ist der Fußball-Regionalligist auf der Suche, verfolgt Pläne für einen neuen Sportpark.

Nach mehreren geplatzten Vorhaben wurde seit Oktober eine Fläche am Bilmer Berg favorisiert, die gemeinsam mit Unternehmen aus der Region erschlossen und bebaut werden könnte. Doch die Verhandlungen ziehen sich in die Länge und das Warten auf eine Entscheidung zerrt an den Nerven der Klubverantwortlichen. „Regionalliga ist unter den aktuellen Bedingungen auf Dauer nicht machbar“, sagt LSK-Präsident Sebastian Becker klipp und klar. Dem Klubvorstand gehe es nicht nur um die Perspektive für „seinen“ LSK – der geplante Sportpark soll auch andere Vereine einbinden, Projekte mit Blick auf Integration und Inklusion ermöglichen.

Der Klub fordert eine Richtungsentscheidung, um planen zu können. „Wir haben den Verein mühsam entschuldet – und werden ihn nicht wieder hoch verschulden, nur um in der Regionalliga zu spielen“, sagt Becker. Am Dienstag traf sich der LSK-Vorstand im Rathaus mit Lüneburgs neuer Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Ziel: Tempo in die Sache bringen.

Was die grüne Verwaltungschefin zur Stadionproblematik sagt – und wie der LSK-Präsident die aktuell kursierenden Rücktrittsgerüchte kommentiert, lesen Sie in der Lünepost vom 12. Januar 2022.