LÜNEPOST gewinnt wieder Silber in Berlin

BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers (l.) und BVDA-Akademie-Leiterin Anne Henning (2. v. r.) gratulierten LÜNEPOST-Chef Dieter Borchardt und LP-Redakteurin Simone Steinbrenner zum tollen zweiten Platz. Foto: BVDA

Berlin/Lüneburg. Wieder Silber! Nach dem zweiten Platz im vorigen Jahr, als die LP-Aktion „Wer bedient Sie am nettesten?“ ausgezeichnet worden war, gewann die Lünepost in diesem Jahr Platz 2 für die „Beste journalistische Leistung des Jahres 2016“. Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) ehrte die LP-Reporterinnen Simone Steinbrenner und Katja Romstädt (in Abwesenheit, da sie gerade in Australien weilt) für ihre Reportage „Mein Tag als Asylantin“.

Rund 300 Verleger, Verlagsleiter, Geschäftsführer und Anzeigenleiter waren bei der Preisverleihung im Berliner Estrel-Festival-Center. Gastredner war kein Geringerer als Kanzleramtschef Peter Altmaier. Zum BVDA gehören 886 Anzeigenblätter mit einer Wochenauflage von 64,7 Millionen Exemplaren.

„Ich finde es schon bemerkenswert, dass die Lünepost bundesweit wahrgenommen wird und Anerkennung findet – und das schon zum zweiten Mal hintereinander“, freute sich Lünepost-Chef Dieter Borchardt, der zusammen mit Redaktionsleiter Jürgen Poersch, Anzeigenleiter Thomas Grupe und Preisträgerin Simone Steinbrenner zur Gala nach Berlin gereist war.

Der BVDA hatte wieder ein spektakuläres zweitägiges Programm auf die Beine gestellt – mit Show-Revue, hochkarätigen Referenten wie Prof. Dr. Harald Welzer und Talkshow mit Bundestagsabgeordneten.

„Sie haben einen hervorragenden Beitrag abgeliefert“, lobte BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers die Lünepost und meinte  sowohl den Artikel „Mein Tag als Asylantin“ als auch den Kurzfilm (Produktion: Frank Lübberstedt), mit dem sich die LP bei der Preisverleihung präsentierte.

In dem preisgekrönten Artikel hatten die Autorinnen beschrieben, wie man als Flüchtling in Lüneburg klarkommt. Dazu hatte sich Simone Steinbrenner als gläubige Muslima verkleiden und schminken lassen. Dann war sie auf dem Wochenmarkt, in der City und auf dem Bahnhof unterwegs. Sie merkte, wie schwierig es ist, das alles ohne Sprachkenntnisse zu meistern. Aber sie erfuhr auch eine große Hilfsbereitschaft der Lüneburger.

Diese Idee und die Umsetzung fand die Jury in Berlin absolut preiswürdig. Platz 1 ging an den Erfurter Journalisten Emanuel Beer. Sein erschütternder Bericht über Tierquälerei führte zur Schließung einer Schweinemastanlage in Thüringen.

Den Festival-Film der LP: