Was kommt in welche Tonne?

So bitte nicht: Auf diesem gestellten Foto landet eine leere Verpackung im Restmüll. Sie gehört jedoch in die gelbe Tonne. Foto: sst

Landkreis. Die Deutschen gelten als Weltmeister in der Mülltrennung: Es gibt die schwarze Restmülltonne, eine blaue für das Altpapier und eine braune für den Biomüll. Dann noch den gelben Sack für Verpackungsmüll (der bei manchen ebenfalls eine Tonne ist), braune Papiersäcke für Gartenabfälle, Altglas- und Altkleidercontainer, Sammelstellen für diversen Sondermüll und alle paar Wochen kommt der Sperrmüll-Lastwagen vorbei.

Kein Wunder, dass bei dieser Auswahl auch mal Fehler gemacht werden. Einiges landet unabsichtlich in der falschen Tonne, mancher verzichtet aber auch aus Bequemlichkeit aufs Mülltrennen.

Das ist beim Restmüll nicht so schlimm: „Wenn doch einmal eine Batterie in der Tonne gelandet ist, zieht sie ein Magnetabscheider wieder heraus“, verrät Experte Erich Tegtmeyer von der GfA in Bardowick. Deutlich mehr Probleme macht den Abfallprofis falscher Biomüll: „Alles, was da nicht reingehört, wird mühsam per Hand aussortiert.“

Was in welche Tonne gehört – und warum die eigentlich umweltfreundlichen, abbaubaren Plastiktüten dem Müll-Experten Kopfschmerzen bereiten, steht in der LÜNEPOST vom
17. Mai 2017.