XXX UPDATE XXX 21./22. November

Lüneburg. Das war ein Zittern und Bangen am Freitag: Bis kurz nach 17 Uhr stand der Lüneburger Weihnachtsmarkt auf der Kippe. Die stark steigenden Corona-Zahlen ließen an der Durchführbarkeit zweifeln. Die Oberbürgermeister Niedersachsens trafen sich in einer Videokonferenz, um über einen gemeinsamen Weg zu diskutieren. Und der lautet: 2G mit möglichen individuellen Einschränkungen. Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch betont aber auch: „Es muss klar sein, dass wir das dynamische Pandemiegeschehen weiter von Tag zu Tag beobachten und wenn nötig konsequent handeln.“ Soll heißen: Entwickeln sich die Fallzahlen und Inzidenzen auch hier in der Region dramatisch, sind strengere Maßnahmen oder gar ein Abbruch angezeigt.

So ist der Plan für Lüneburg:
Der Weihnachtsmarkt vor dem Lüneburger Rathaus startet am Mittwoch, 24. November, 14 Uhr. Der Marktplatz wird umzäunt, im Areal werden 19 Buden stehen. Durch zwei Ein- und Ausgänge können Gäste das Areal betreten und wieder verlassen.
Die Personenzahl im umzäunten Areal wird in den ersten Tagen begrenzt, laufend beobachtet und bedarfsgerecht angepasst. Die Einlasskontrolle erfolgt über das aus dem Einzelhandel bewährte Chip-System: Am Eingang erhält jeder Gast einen Chip, den er oder sie beim Verlassen des Areals wieder abgibt.

Am Sande und in der Grapengießerstraße werden weitere Stände platziert. Ausreichende Abstände sollen Menschenansammlungen vorbeugen.

2G-Bändchen: Ein einheitliches Bändchen dient als optionaler 2G-Nachweis und wird so am Handgelenk befestigt, dass grundsätzlich keine Übertragung an andere Personen möglich ist. Weihnachtsmarkt-Gäste können sich diese Bändchen auf freiwilliger Basis anlegen lassen, wenn sie einmal den 2G-Nachweis erbracht haben.

Lüneburg leuchtet: Auch in dieser Adventszeit gibt es eine Lichtzeitreise am Glockenhaus und an der Johanniskirche sowie neu auch an der Kaimauer am Stint und an der St. Michaeliskirche. Riesige Licht-Projektionen erzählen über Lüneburgs mittelalterliche Vergangenheit. Illuminiert werden außerdem die St. Nicolaikirche, das Rathaus und die Brausebrücke am Stint.

Märchenmeile: Die zwölf Märchenbuden mit ihren Geschichten über den Froschkönig, über Aschenputtel oder das tapfere Schneiderlein stehen u. a. in der Grapengießerstraße, Am Sande, Am Berge, Am Markt und in der Heiligengeiststraße.

Weitere Angebote: Festlich mit Glühwein wird es zugehen in den Höfen von Krone, To Huus, Glockenhof, Schröders Garten und Café Central sowie beim Hotel Bergström und beim Wyndberg. Ein Besuch ist auf den Märkten einheitlich unter 2G-Regeln möglich. Ebenso wie beim historischen Christmarkt, den der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Dezember, rund um die St. Michaeliskirche veranstaltet.

 

Lüneburg. Während vor allem im Süden Deutschlands wieder Weihnachtsmärkte abgesagt werden, läuft in Lüneburg der Countdown für den Budenzauber weiter. Erste Weihnachtsvorboten sind auch schon in der Stadt sichtbar: So wird das Rathaus seit Montag von zwei hohen Tannen geschmückt. Lichterketten werden in den Fenstern montiert und auch die Schausteller sind in den Startlöchern. Am nächsten Mittwoch soll der städtische Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus beginnen.

Auch die privaten Betreiber der vielen weiteren Weihnachtsmärkte in der Stadt planen, organisieren und bereiten sich auf alles vor. So stehen erste Buden schon am Bergström und auch im Hof der Krone ist die große Pyramide einsatzbereit.
Doch die Coronazahlen im ganzen Land steigen. Erste Krankenhäuser sind überfüllt. Erneut sollen nun die Kontakte reduziert und die Regeln verschärft werden.

Wie die „Weihnachtsstadt Lüneburg“ in diesem Advent ablaufen soll, lesen Sie in der Lünepost vom 17. November 2021.