Zu heiß für Lüneburgs Kutschpferde?

Prost! Kutscherin Michaela Schütze tränkt Kaltblüter Alex nach getaner Arbeit in der Lüneburger Innenstadt. Dem schmeckt‘s! Foto: karo

Lüneburg. „Wann wird‘s mal wieder richtig Sommer?“, sang einst Rudi Carrell. Jetzt, kann man mit Recht sagen. Seit Wochen genießen wir im Norden heiße Tage und warme Abende. Die nächsten Tage sollen sogar noch tropischer werden.

Doch die hohen Temperaturen haben auch ihre Schattenseiten:

Die Landwirte klagen über schlechte Ernten, die Waldbrandgefahr steigt. Und auch für Menschen können die Temperaturen belastend werden. „Steigen die Temperaturen, kann es zu erheblichen Gesundheitsschäden kommen“, warnt jetzt das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Besonders bei älteren und kranken Menschen. Sie sollten viel trinken, längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengungen vermeiden, Sonnenhüte nutzen und Wohnräume am Morgen oder Abend lüften, so das DRK.

Und dann gibt‘s nicht Wenige, die sich um die Tiere Sorgen machen.

„Stellen Sie genügend Wasser für die Tiere vor die Haustür“, bittet z. B. Leserin Patricia Mette.

Eine Leserin am Telefon empörte sich über die Kutschpferde in Lüneburg: „Die müssen in der Hitze schwere Wagen ziehen. Das ist Tierquälerei!“

„Wir leben mit unseren Pferden und lieben sie wie unsere Familie“, sagt dazu Kutscherin Elisabeth Rühle. „Zu hören, dass uns Tierquälerei unterstellt werden könnte, kann einen da schon stark treffen …“ Was die Kutschenbetreiber unternehmen, damit‘s ihren Tieren gutgeht, und was Amtstierärztin Dr. Charlotte Kiepker dazu sagt, steht in der LÜNEPOST vom
25. Juli 2018.